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08.02.2011Kunst, Medien und Wirtschaft

Streit um Kohls Pose – darf man Motive nachfotografieren?

Dunkle Krawatte, weißes Hemd, der Daumen der linken Hand unter dem Kinn, Zeige- und Mittelfinger Richtung Hinterkopf, Ring- und kleiner Finger vor den Lippen. Der Blick geht rechts unten am Betrachter vorbei. Per anwaltlicher Abmahnung beanstandet der Kanzlerfotograf Konrad Rufus Müller das Nachfotografieren dieses Motivs. Zu Recht?>>

13.01.2011Medien und Wirtschaft

Keine Urheberrechte an „Gewusst-wie“-Anleitungen für Heimwerker

Werbefaltblätter mit „Do it yourself“-Schrittfolgen zum Heimwerken sind nicht allein deswegen urheberrechtlich geschützt, weil sie von Mediengestaltern erstellt wurden. Vielmehr ist im Einzelfall eine schöpferische Leistung nachzuweisen, die über das rein Handwerksmäßige des (Mediengestalter-) Berufs hinausgeht, so OLG Düsseldorf.>>

12.01.2010Medien und Entertainment

Künstlerische Freiheit: Auftritt misslungen – mit welchen Folgen?

Als wäre es nicht schon Schmach genug, als Comedian ausgebuht zu werden. Oder als Darsteller einer Theateraufführung auf ein Publikum herabzublicken, das kopfschüttelnd den Saal verlässt. Obendrein verlangen Besucher Erstattung des Eintrittspreises, der Veranstalter droht mit Rückzahlung der Gage. Zu Recht?>>

23.03.2009Kunst und Medien

Kölner Stadtarchiv: Urheberrecht an Archivalien?

„Helfen Sie mit! Haben Sie Abschriften, Kopien, Mikrofilme oder sogar digitale Fotografien?“ lautet der Aufruf der Initiative „Digitales Historisches Archiv Köln“. Dürfen Reproduktionen der Archivalien aber im Internet präsentiert werden? „Nein“ meint die Leiterin des Stadtarchivs und sorgt für Empörung. Dennoch: Sie hat Recht – allerdings nicht aufgrund von Urheberrechten.>>

18.02.2009Design und Werbung

Vergütung von Entwürfen und Konzepten

Konzeptionelle Arbeit in Design und Werbung ist nicht bloß „Vorarbeit“, sondern die Hauptleistung selbst. Entwürfe für ein neues Firmenlogo, einen Unternehmensprospekt oder vergleichbare Kreativleistungen werden üblicherweise nicht unentgeltlich erbracht. Was aber ist zu beachten, damit es beim Thema Vergütung kein „böses Erwachen“ gibt?>>