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03.12.2010Medien und Wirtschaft

Urheberrecht: Abstracts von Buchrezensionen grundsätzlich zulässig

In aller Regel ist nur die sprachliche Gestaltung eines Schriftwerkes urheberrechtlich geschützt, nicht aber der gedankliche Inhalt. Der Inhalt des Originals lässt sich daher in eigene Worte zusammenfassen und als sog. Abstract verwerten. Werden aber originelle Formulierungen übernommen, kann – ja nach Ausmaß der Übernahme – eine Verletzung von Urheberrechten vorliegen, so der BGH.>>

02.03.2010Medien und Entertainment

Metropolis: Maschinenmensch durch Urheberrecht geschützt

Am 12. Februar 2010 sah ein staunendes Publikum eine fast vollständig rekonstruierte Fassung des wahrscheinlich wichtigsten Werkes der deutschen Filmgeschichte. Eine 2008 im Filmmuseum in Buenos Aires entdeckte Langfassung von Metropolis (1926) hatte es ermöglicht. Auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Erschaffung ist die Figur des Maschinenmenschen urheberrechtlich geschützt.>>

02.02.2010Medien und Entertainment

Kleingedrucktes im Darstellervertrag

Eine Schauspielerin wirkt auf der Grundlage eines „Anstellungsvertrags für Darsteller“ in einem Kinofilm mit – und muss später Bildnisse aus ihrer Filmrolle auf einem Sammelbild und Verpackungen einer Schokoladenherstellerin hinnehmen? Ja, „Allgemeine Bedingungen für Filmschaffende“, von der Filmproduktion beigefügt, machen`s möglich, so OLG Hamburg.>>

20.01.2010Medien und Wirtschaft

Abmahnung: Filesharing, MP3-Musikdateien und Aufsichtspflicht der Eltern

964 Musikdateien im MP3-Format in einer Tauschbörse zum Download angeboten – und keiner soll’s gewesen sein? Der abgemahnte Anschlussinhaber muss die Personen konkret benennen, die nach seiner Kenntnis die Urheberrechtsverletzung begangen haben könnten. Ansonsten ist er selbst verantwortlich, so das OLG Köln in einer aktuellen Entscheidung.>>

12.01.2010Medien und Entertainment

Künstlerische Freiheit: Auftritt misslungen – mit welchen Folgen?

Als wäre es nicht schon Schmach genug, als Comedian ausgebuht zu werden. Oder als Darsteller einer Theateraufführung auf ein Publikum herabzublicken, das kopfschüttelnd den Saal verlässt. Obendrein verlangen Besucher Erstattung des Eintrittspreises, der Veranstalter droht mit Rückzahlung der Gage. Zu Recht?>>